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Was macht unsere Partnerschaften aus?


Zwei Ärzte führen gemeinsam eine Augen-OP durch. Sie sind vor das Mikroskop gebeugt, welches auf das Auge des Patienten gerichtet ist.

Austausch auf Augenhöhe zur Verbesserung der Gesundheitssituation

Die Initiative Klinikpartnerschaften unterstützt sowohl bestehende Partnerschaften als auch neue Kooperationen zwischen Gesundheitsorganisationen in Deutschland und in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. In den Projekten sollen wissenschaftlich fundierte, praxistaugliche und bedarfsorientierte Lösungen umgesetzt werden. Wir wollen Expertise über Ländergrenzen hinweg teilen und dabei neue Partnerschaften etablieren, bestehende Kooperationen stärken und soziales Engagement unterstützen. Die Initiative Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit fördert Kooperationen, die sich in die Strukturen des Partnerlandes einpassen. Durch Projektreisen, Hospitationen und Weiterbildungen wird im Rahmen der Partnerschaftsprojekte ein umfassender Erfahrungsaustausch zu Krankheitsbildern, Behandlungsoptionen, Technologien oder Abläufen angestrebt. Dabei beraten Teams von Pflegekräften, technischem und medizinischem Fachpersonal ihre Partner, um gemeinsam die Patientenversorgung zu verbessern.

 

Einbettung in den lokalen Kontext

Die Partnerschaften arbeiten angepasst an die lokalen Strukturen und berücksichtigen nationale und lokale Gesundheitsstrategien und Richtlinien des Partnerlandes. Schlüsselakteure im Partnerland, wie beispielsweise Gesundheitsministerien oder andere wichtige Behörden werden - zumeist über die Partnerinstitutionen - in die Kooperation eingebunden. Die WHO Länderbüros beraten vor Ort zu nationalen Strukturen im Gesundheitsbereich und integrieren wo möglich die Partnerschaftsprojekte in die jeweiligen Länderstrategien. So sollen Doppelungen von Aktivitäten und Parallelstrukturen vermieden werden.

 

Langfristige Partnerschaften geprägt von Vertrauen und Transparenz

Erfolgreiche Projektpartnerschaften basieren auf dem Engagement beider Partner. Die gemeinsame Verantwortung und partnerschaftliche Umsetzung des Projektes wird im Rahmen der Kooperationsbestätigung festgehalten. In der Zusammenarbeit bauen die Partnerschaften auf Vertrauen und Transparenz, welches durch einen regelmäßigen und offenen Informationsaustausch sichergestellt wird. Darüber hinaus folgen die Partnerschaftsprojekte ethischen Grundsätzen, wie der adäquaten medizinischen Versorgung und dem Respekt vor der Autonomie des Patienten.

Interessierte deutsche Organisationen können gemeinsam mit ihren Partnern eine Projektidee entwickeln und sich im Rahmen von Förderrunden um eine finanzielle Unterstützung ihres Partnerschaftsprojektes bewerben. Mehr Informationen zu einer Förderung durch das Programm Gesundheitspartnerschaften Global finden Sie hier. Weiterführende Informationen zum Förderprogramm Hochschul- und Klinikpartnerschaften in Afrika finden Sie hier.


(Stand 30.11.2017, Änderungen vorbehalten)

Weitere Informationen

Informationen

Beispiele für Partnerschaftsprojekte finden Sie hier.

    Lexikon der Entwicklungspolitik

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