Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft

Global besteht Konsens darüber, dass die 17 Ziele der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals, SDGs) nur erreicht werden können, wenn Regierungen und Wirtschaft effektiv zusammenarbeiten, indem sie zusätzliche Ressourcen mobilisieren und sich in ihren Kompetenzen gegenseitig ergänzen.      

Privatwirtschaftliches Know-how und Investitionen im Gesundheitsbereich sind zum Beispiel beim Ausbau von Infrastruktur und der Digitalisierung unverzichtbar. Mit ihrer Innovationskraft kann die Privatwirtschaft die Entwicklungszusammenarbeit z.B. im Rahmen von Public Private Partnerships (PPP) oder des Förderprogramms ‚developpp‘ gezielt unterstützen. Auch wenn sich konkrete Ziele unterscheiden mögen, haben die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und die Privatwirtschaft wichtige Gemeinsamkeiten:

  • Nachhaltiges Wirtschaftswachstum: Beide sind daran interessiert, Märkte und Wertschöpfungsketten auszubauen, Einkommen für die Bevölkerung zu generieren, neue Arbeitsplätze zu schaffen und, um diese zu besetzen, passende Ausbildungen zu ermöglichen.
  • Nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen: Beide haben ein Interesse daran, dass natürliche Ressourcen nachhaltig genutzt werden, um einen langfristigen Zugang zu Rohstoffen unter stabilen Marktbedingungen zu gewährleisten.
  • Einhaltung internationaler Standards: Beide haben ein Interesse an der Einhaltung international anerkannter Standards, wie z.B. den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organisazion, ILO), um Zufriedenheit und Produktivität von Arbeitskräften zu fördern.

Wie sieht diese Zusammenarbeit in der Praxis aus? Die Reportagen auf dieser und auf unserer englischsprachigen Seite geben einen Einblick in die Kooperation der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit der Privatwirtschaft im Gesundheitsbereich.

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