Digitalisierung sozialer Sicherungssysteme

Die Digitalisierung revolutioniert Datenmanagement und Verwaltungsprozesse sozialer Sicherungssysteme.

Mit den nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) hat sich die internationale Gemeinschaft ehrgeizige Ziele für die Verbesserung von sozialen Sicherungssystemen gesetzt. In vielen Ländern ist die Verfügbarkeit grundlegender Statistiken, wie Geburten- und Sterberegister oder die Anzahl der Haushalte mit Einkommen unterhalb der nationalen Armutsgrenze, gar nicht oder nur lückenhaft gegeben. Ohne eine verlässliche Datengrundlage können politische Entscheidungsträger*innen knappe Ressourcen nicht gezielt einsetzen oder prüfen, ob Investitionen zu den erwünschten Ergebnissen führen.

Durch sichere, digital vernetzte soziale Sicherungssysteme können Ineffizienzen vermieden, der Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen erleichtert, Verwaltungskosten gesenkt, Qualität gesteigert und Leistungen an die jeweilige Zielgruppe angepasst werden. Wichtige Daten stehen schnell auf lokaler und zentraler Ebene zur Verfügung, so dass zum Beispiel soziale Krankenversicherungen bargeldlos abgewickelt werden oder sichergestellt werden kann, dass arme Familien die ihnen zustehende Unterstützung, insbesondere in Krisenzeiten, schnell erhalten.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt ihre Partnerländer dabei, das volle Potenzial digitaler Technologien beim Aufbau skalierbarer, nachhaltiger und kompatibler digitaler sozialer Sicherungssysteme auszuschöpfen. Die Reportagen und Studien auf dieser und unserer englischsprachigen Seite bieten einen Einblick in diese Arbeit.

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