Soziale Absicherung im Krankheitsfall

Die soziale Absicherung im Krankheitsfall ist ein zentrales Element sozialer Sicherungssysteme.

Ohne soziale Absicherung werden Krankheiten schnell zu einem wirtschaftlichen Risiko: Die betroffenen Haushalte müssen nicht nur die Behandlungskosten tragen, sondern auch das fehlende Einkommen der erkrankten Personen ausgleichen. Wo die Mittel für eine angemessene medizinische Behandlung fehlen, verzichten Betroffene auf diese oder weichen auf unzureichende alternative Behandlungsmethoden aus, was ihre Gesundheit weiter gefährdet.

Viele Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen bauen aktuell Systeme der sozialen Absicherung im Krankheitsfall auf, um auch für ihre ärmsten Bürger*innen den Zugang zu einer bezahlbaren Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Partnerregierungen aktiv in diesem komplexen Prozess, der u.a. die Definition von Leistungspaketen, die Auswahl der Begünstigten, die informationstechnische Vernetzung von Behörden, Versicherungsunternehmen und Gesundheitsdienstleistern sowie Fragen der Finanzierung und des Risikopooling zwischen Begünstigtengruppen umfasst.

Die Reportagen auf dieser und auf unserer englischsprachigen Seite dokumentieren Erfahrungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bei der Einrichtung von Systemen zur sozialen Absicherung im Krankheitsfall.

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