Bevölkerungsdynamik

Bevölkerungsdynamik formt Entwicklungsprozesse

Bevölkerungsdynamik beschreibt, wie sich Bevölkerungen in ihrer Größe, Zusammensetzung und räumlichen Verteilung im Laufe der Zeit verändern. Globale Megatrends wie schnelles Bevölkerungswachstum, Wandel in der Altersstruktur und die Zunahme von Migration und Urbanisierung wirken sich in vielfacher Weise auf Gesellschaften und ihre Entwicklungspotenziale aus.

Etwa 43% der Indikatoren der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), basieren auf Bevölkerungsdaten, da Bevölkerungsdynamik die Gleichstellung der Geschlechter, Gesundheit und Bildung beeinflusst – allesamt Schlüsselelemente für die Zukunft unseres Planeten.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit hat die große Bedeutung dieses Themas für nachhaltige Entwicklungsprozesse in Partnerländern erkannt. In vielen von ihnen ist der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung sehr hoch. Die Stärkung der Kapazitäten dieser Länder in der Erhebung und Verarbeitung demografischer Daten ermöglicht es ihnen, ihre Entwicklungspläne auf die Förderung junger Menschen auszurichten und auf diese Weise eine ‚demografische Dividende‘ zu erwirtschaften.

Diese Reportagen auf dieser und unserer englischsprachigen Seite zeigen im Überblick, wie die deutsche Entwicklungszusammenarbeit den Faktor Bevölkerungsdynamik in ihre Arbeit einbezieht.

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